chor pro musica
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letzte Aktualisierung:  12.06.2016  15:07 h

Willkommen beim chor pro musica

Wir freuen uns, Sie auf unserer Homepage begrüssen zu können. Informieren Sie sich in unserer Internetpräsenz über unseren Chor und unsere Aktivitäten.

 

Sie möchten mehr über uns und unsere Arbeit erfahren? Gerne stellen wir uns Ihnen vor. Unser verantwortliches Team ist jederzeit gerne für Sie da. Wir freuen uns auf Sie, Ihren Anruf oder Ihre Mail.

Aktuell

Maiwanderung

Bei herrlichem Wanderwetter traf sich die Gruppe Wanderwilliger am 7. Mai um 10 Uhr auf dem Waldparkplatz in Jebenhausen. Gut gelaunt ging es hinab nach Faurndau mit grandiosem Ausblick auf die drei Kaiserberge und nach einem kurzen Zwischenstopp in der Stiftskirche weiter der Fils entlang nach Uhingen. Weiter ging es – leicht ansteigend - Richtung Schloss Filseck. Im Schützenhaus wartete nicht nur ein Mittagessen sondern auch die Gruppe der „Nicht-Wanderer“ auf uns, denen ein erfrischendes Getränk auch ohne Fussmarsch mundete. In gemütlicher Runde wurde erzählt und natürlich gesungen, bevor es bei intensiver Sonne und ansteigenden Temperaturen durch Feld und Wald nach Jebenhausen ging.

Der Ausklang fand bei selbst gemachtem Bio-Schafsmilcheis sowie Torten und Kuchen in einer lauschigen, romantischen Ecke im Aussenbereich des Waldeckhofes statt. Gegen 16:30 Uhr waren wir nach einer schönen Wanderung in netter Gesellschaft zurück in Göppingen.

Unser Dank für die Vorbereitung und Organisation sowie die Führung gilt Anja Bischoff und Irene Blöchle.

Austritte

Unsere langjährigen Mitglieder Agnes Gindele und Markus Zimpel, die beide auch als gewählte Beiräte im Ausschuss des Chores engagiert tätig waren, sind aus persönlichen Gründen zum 30. April 2016 aus dem Chor ausgeschieden. Beide haben sich in 26- bzw. 14-jähriger Zugehörigkeit sowohl sängerisch als auch organisatorisch und stets mit helfender Hand für das Wohl des Chores eingesetzt. Auch Paula Bregenzer beendet ihre 25-jährige aktive Sängerlaufbahn. Der Chor ist allen dankbar für die gemeinsame Zeit sowie das mit ihnen musikalisch und gesellschaftlich Erlebte.

Neuer Kirchenmusiker in der SE St. Maria und Christkönig

Am 1. März 2016 nahm Herr Andreas Schmitt seine Arbeit als Kirchenmusiker mit Dekanatsauftrag in unseren Gemeinden auf. Herr Schmitt ist 25 Jahre alt und stammt ursprünglich aus dem südlichen Landkreis Bayreuth, wo er in Büchenbach, einem kleinen Dorf im Stadtgebiet von Pegnitz am Tor zur fränkischen Schweiz, aufwuchs. Studiert hat er in Regensburg, wo er im vergangenen Jahr seinen Bachelor in Kirchenmusik mit Schwerpunkt Gesang abgelegt hat.

Hauptversammlung

Die diesjährige gut besuchte Hauptversammlung begann mit der Verabschiedung von Irene Blöchle, Werner Ziegler, Roswitha Fröhlich und Klaus Schnurbusch, die altersbedingt ihre Laufbahn als Sänger(innen) beendeten. Der Chor bedankte sich mit Worten, Blumen und dem Kanon „Dankeschön“ für die langjährige Treue.

Irene Blöchle - Werner Ziegler - Roswitha Fröhlich - Klaus Schnurbusch

Nach den Berichten von 1.Vorsitzenden, Schriftführer und Kassenwartin sowie der Entlastung des gesamten Vorstands wurde Jürgen van der List in einer Nachwahl zum Kassenprüfer gewählt.

Beim anschliessenden gemütlichen Beisammensein und dem unübertroffenen Dessert-Buffet wurde eine von Karin Rupp zusammengestellte Bilderschau mit zum Teil launigen Kommentaren über die Ereignisse des vergangenen Jahres beim und neben dem Singen gezeigt.

Weihnachten

Im Weihnachtsgottesdienst in St. Maria stand unser Chorleiter KDM Thomas Gindele, der den Chor 26 Jahre lang prägte, letztmalig am Dirigentenpult. Mit der Aufführung der „Missa brevis“ von Christopher Tambling verabschiedete er sich von Chor und Gemeinde.

Der Chor dankt ihm für sein engagiertes Wirken.

Konzert

Am 22. November 2015 fand um 17 Uhr in der voll besetzten Marienkirche das Konzert mit der Aufführung der „Misa a Buenos Aires“ („misatango“) für Sopran, gemischten Chor, Akkordeon, Klavier und Streichorchester von Martin Palmeri statt. Dies war das letzte Konzert unter der Leitung unseres langjährigen Leiters Kirchenmusikdirektor Thomas Gindele, der sich mit einer grandiosen Darbietung von Göppingen verabschiedete.

Die Basis für diese Leistung hatte er mit konzentrierten Proben, etlichen Zusatzproben und einem ganzen Probenwochenende geschaffen, in denen neben den nicht immer einfachen Harmonien und oftmals ungewohnten Intervallen ganz besonders die äusserst anspruchsvolle Rhythmik bis ins kleinste Detail „geschliffen“ und perfektioniert wurde. Lohn dieser konzentrierten Arbeit und der über viele Jahre erfolgten intensiven Stimmbildung war ein sich deutlich vom Durchschnitt abhebender Chorklang.

Die Sopranistin Gundula Peyerl sang den Solopart und Gregor Kissling begleitete souverän am Klavier. Die besondere Note verlieh Matthias Matzke der Aufführung, der virtuos und einfühlsam mit seinem Akkordeon den Charakter der Messe zeichnete. Komplettiert wurde die Begleitung durch das Stuttgarter Streichorchester „Musica Viva“, das, bestens aufeinander abgestimmt, die Leistung des Chores abrundete.

Nicht nur der tosende Beifall der Zuhörer, der zu einer Zugabe zwang, sondern auch viele persönliche positive Bekundungen lassen auf eine überzeugende Darbietung und einen gelungenen Auftritt schliessen. Damit hat KMD Thomas Gindele zum Abschied nochmals ein Zeichen gesetzt und dem Chor und den Zuhörern ein wunderschönes Geschenk gemacht.

Sommerfest

Nach der tollen Erfahrung vom Vorjahr wurde unser traditionelles Sommerfest wieder im geschmückten Innenhof der Marienkirche geplant und abgehalten. So trafen sich am 31. Juli 2015 aktive und ehemalige Sänger(innen), passive Mitglieder und Freunde des Chores. Zur Freude aller waren auch Pfarrer und Diakon erschienen. Zu Beginn hatte unser Bass Udo anlässlich seines „runden“ Geburtstags zum Sekt eingeladen. Bei angenehmen Temperaturen wurde dann gegrillt. Sowohl das reichhaltige Salatbuffet als auch die vielen Desserts liessen keine kulinarischen Wünsche übrig. Mit kühlen Getränken, guter Laune und natürlich nicht fehlendem Gesang – auch von der fast komplett anwesenden Männerschola - saß man noch lange zusammen, bevor man sich in die probenfreie Sommerpause verabschiedete.

Allen Mitgliedern, Spendern und Helfern sei herzlich gedankt.

Dekanatskirchenmusiktag

In diesem Jahr fand wieder ein Dekanatskirchenmusiktag statt, zu dem sich am Samstag, dem 4. Juli 2015 die Kirchenchöre aus Ebersbach, Göppingen, Rechberghausen, Salach, Uhingen und Wäschenbeuren in St. Maria trafen.

Um 14:30 h begann die gemeinsame Probe der Werke, die in den Wochen zuvor von jedem Chor einzeln einstudiert wurden. Bei gefühlten Saunatemperaturen musste KMD Thomas Gindele, unter dessen Gesamtleitung die Veranstaltung ablief, sowohl den Sängerinnen und Sängern als auch sich selbst alles abverlangen, um aus Noten Musik werden zu lassen. Unterbrochen von einer Kaffee- und Erfrischungspause wurde die schweißtreibende Probe dann fortgesetzt - an der Orgel begleitet von Dekanatskirchenmusiker Thomas Specker aus Kirchheim.

Um 18 Uhr begann dann der vom Dekanatspräses für Kirchenmusik, Stefan Schacher und 4 Conzelebranten geleitete Gottesdienst, in dem dieser gleichzeitig sein 25-jähriges Priesterjubiläum feierte. Was als optischer Genuss die angereisten Abordnungen der kath. dt. Studentenverbindung Carolingia aus Stgt.-Hohenheim und die Blutritter aus Weingarten mit ihren farbenträchtigen Kleidungen waren, brachten die deutlich über 100 Sängerinnen und Sänger stimmgewaltig, einfühlsam und fein nuanciert als akustischen Genuss zu Gehör.

Kulturnacht

Erstmals in diesem Jahr beteiligte sich die Marienkirche an der Göppinger Kulturnacht am Samstag, den 27. Juni 2015. Nicht der Chor selbst, sondern die aus ihm vor 23 Jahren hervorgegangene Männerschola und eine aus Mitgliedern des Chores gebildete Frauenschola gestalteten den Abend.

Die seit 23 Jahren bestehende Göppinger Männerschola

In jeweils 2 Konzerten wurden unter dem Motto „Tageszeiten“ von den Männern gregorianische Gesänge und mehrstimmigen Werke zeitgenössischer Komponisten gesungen. Als Hauptwerk war die „Missa festiva“ von John Leavitt mit Klavierbegleitung zu hören.

Frauenschola

Auch die Frauen überzeugten mit zeitgenössischen Gesängen und der „Nidaros Jazz Mass“ die von einer Combo begleitet wurde. Die ausdruckstark und mit viel Feingefühl vorgetragenen Darbietungen sorgten in der mit Ikebana-Kunst geschmückten und in warmes Licht getauchten Kirche für eine faszinierende Stimmung und begeisterte Zuhörer.

Stärkung in den Pausen zwischen den Konzerten im Innenhof der Kirche

Abgerundet wurde der Beitrag zur Kulturnacht mit Leckereien und Getränken im Innenhof der Kirche. Hier konnte man sich in der lauen Sommernacht stärken und das Gehörte nachwirken lassen.

Fronleichnam

Auch in diesem Jahr wurde Fronleichnam wieder nach alter Tradition gefeiert. Das Fest begann am 4. Juni 2015 mit einem gemeinsamen Gottesdienst beider Pfarrgemeinden in der Christkönigskirche. Die feierliche Messe wurde vom Chor musikalisch mitgestaltet. Neben der „Missa brevis“ für Chor und Orgel von Christopher Tambling und gemeinsam gesungenen Liedern waren weitere Sätze zeitgenössischer Komponisten zu hören.

Im Anschluss an den Gottesdienst zog die Prozession bei herrlichem Sommerwetter mit Beten und Gesängen zunächst zum Altar im Hof der Albert-Schweizer-Schule und weiter nach St. Maria. Mit dem Schlusssegen endete der liturgische Teil.

Das Fest fand einen gemütlichen Ausklang beim Mittagessen der Gläubigen mit guten Gesprächen sowie Kaffee und Kuchen im Gemeindehaus.

Maiwanderung

Am Samstag, 9. Mai 2015 war es wieder einmal so weit. Die wanderlustigen Sängerinnen und Sänger des chor pro musica trafen sich zu einer Tour rund um den Wasserberg.

Wanderführerinnen Anja und Agnes hatten dazu eine Route ausgewählt, die auch für weniger Geübte gut zu bewältigen war. Bei guter Stimmung begann die Tour unterhalb des Gairenhofes und führte am Wald entlang Richtung Hexensattel bei Reichenbach im Täle.

Der Einstieg machte gleich das Abenteuer Alb erlebbar. Es ging steil nach oben, bis der eigentliche Weg erreicht war. Aber der herrliche Blick auf die schöne Landschaft und die blühende Pflanzenwelt ließen die Anstrengung vergessen.

Man ließ sich Zeit und gönnte sich immer wieder kleine Pausen. Dabei wurden Motivations-Gummibärchen verteilt und durchgeschnauft. Nette Gespräche begleiteten die ganze Wanderung.

Eine vielfältige Blütenpracht war auf dem Weg vom Hexensattel zum Wasserberghaus zu bewundern. Der Weg führte weitgehend eben zum Wanderziel, dem Wasserberghaus.

Nach gut 2¼ Stunden war es erreicht. Der Blick vom Wasserberg ist einer der Höhepunkte des Albtraufs in unserer Gegend. Dort genossen wir auch die gute Küche des Wasserberghauses. Die Wanderung stand auch Wetter technisch unter einem guten Stern. Erst als wir am Tisch saßen, begann der Regen, der auch wieder pünktlich, nachdem wir gut gegessen hatten, aufhörte. Nach dem Essen gab es noch den verdienten Gipfelschnaps.

Der Rückweg zum Ausgangspunkt war dann nur noch Formsache. Wer noch Lust und Zeit hatte fuhr zum Abschluss mit zur Eschenbacher Hütte. Dort klang der Mittag mit Kaffee und Kuchen aus. Zum Abschluss gab es auch noch eine nette Begegnung mit einem Pferd!

Insgesamt ein schöner Tag, der gerne bald eine Wiederholung erfahren darf. Danke für die Vorbereitung! (tg)

Ostern 2015

Wenn man sich über mehrere Wochen (seit Januar) und an einem zusätzlichen Probentag mit der Vorbereitung auf das Osterfest beschäftigt und intensiv an der Einstudierung einer Messe für den Festgottesdienst am Ostersonntag arbeitet, muss eigentlich etwas Gutes dabei herauskommen. So konnte sich das Ergebnis tatsächlich sehen bzw. hören lassen, als der Chor mit der Missa brevis Nr.7 in D-Dur, KV 194 für 4-stimmigen gemischten Chor, Orchester und Orgel von W.A.Mozart den Gottesdienst in St. Maria musikalisch gestaltete.

Begleitet von einem 11-köpfigen Streicher-Ensemble und Rainer-Maria Rückschloß an der Orgel präsentierte der Chor unter der Leitung von KMD Thomas Gindele eine schlüssige und durchdachte Aufführung, in der die Strukturen der einzelnen Messteile hörbar wurden, indem Feinheiten herausgearbeitet wurden und auch Nuancen nicht unberücksichtigt blieben.

Sowohl das eigene Empfinden der Chormitglieder über eine gelungene Aufführung als auch die vielen positiven Reaktionen der Gottesdienstbesucher liessen die Mühen der Proben schnell vergessen und sind gleichzeitig Ansporn für weiteres intensives Engagement.

Chagall-Ausstellung

Neben unseren vielfältigen gesanglichen Terminen pflegen wir immer wieder die Geselligkeit und gemeinsame Aktivitäten. So bot es sich an, die Chagall-Ausstellung in der Kunsthalle zu besuchen. Knapp 30 Personen erlebten am 13. Februar 2015 eine äusserst interessante und aufschlussreiche Führung durch den Leiter der Kunsthalle, der uns kompetent Bilder erklärte und dazu Hintergründe erschloss. Abschluss dieses kulturellen Ereignisses war ein gemeinsames Abendessen, bei dem das Gesehene „nachbesprochen“ wurde und der Abend in gemütlicher Runde ausklang.

Ausklang beim Griechen

Investitur

Am 1.2.2015 fand die Investitur von Markus Rometsch statt. In einem feierlichen Gottesdienst wurde der neue Pfarrer in sein Amt eingesetzt. Die musikalische Gestaltung übernahm dabei eine 6-köpfige Frauenschola, die sich ausschliesslich aus Sängerinnen unseres Chores rekrutiert und - klein, aber fein - mit ihrer Leistung die Zuhörer(innen) in der voll besetzten Marienkirche überzeugte.

Hauptversammlung 2015

Bericht des Chorleiters

Bei der diesjährigen Hauptversammlung am 24.01.2015 stand neben den üblichen Berichten und der erwarteten Entlastung der Vorstandschaft lediglich die Nachwahl eines Kassenprüfers an. Eine deutliche Veränderung der Chorstruktur ergibt sich wieder durch das altersbedingte Ausscheiden von 6 verdienten Sänger(inne)n, denen zum Abschied ein Ständchen dargeboten wurde. Erfreulicherweise wird der Verlust aber wenigstens teilweise durch den Zugang von zwei jungen Damen kompensiert, die künftig den Sopran verstärken.

Mitarbeiterfest

Am 16. Januar 2015 fand das alljährliche Mitarbeiterfest der Kirchengemeinde statt. Am Ende des vorausgehenden Gottesdienstes, der von der Frauenschola musikalisch gestaltet wurde, konnten zwei Mitglieder des Chores und der Chorleiter für ihr langjähriges Engagement geehrt werden. So erhielten Agnes Gindele für 25 Jahre und Elsbeth Röser für 50 Jahre als aktive Sängerinnen Urkunden vom Bischof und Caecilienverband durch den Administator Pfr. i.R. Wolfgang Schrenk überreicht. Für ebenfalls 25 Jahre Chorleitung wurde KMD Thomas Gindele geehrt.

Weihnachten 2014

Nach der Uraufführung der Christkönigs-Messe von Bernard Wayne Sanders im November in der Christkönigkirche konnten wir dieses Werk im Festgottesdienst am ersten Weihnachtsfeiertag in St. Maria noch einmal zu Gehör bringen. Besonders positiv empfanden dabei nicht nur wir selbst, sondern auch viele Gottesdienstbesucher die gute Akustik, welche die Aufführung noch strahlender und präsenter erscheinen liess.

50 Jahre Christkönigkirche

Die Christkönig-Kirche in Göppingen wurde 50 Jahre alt. Aus diesem Anlass fand am 14. Dezember 2014 ein Jubiläumsgottesdienst statt. Hierfür hat der amerikanische Komponist Bernard Wayne Sanders eigens eine „Christkönig-Messe“ für Chor, Orgel und Orchester komponiert, die im Rahmen des Jubiläumsgottesdienstes uraufgeführt wurde. Als absolutes Highlight erlebten wir dabei die Anwesenheit des Komponisten, der sich in den Chor einreihte, um sein eigenes Werk mitzusingen.

Der Komponist Bernard Sanders ist gebürtiger Amerikaner. Dort erhielt er auch seine musikalische Ausbildung sowie an der Musikhochschule in Hamburg. Seit 1994 ist er haupt-amtlicher Kirchenmusiker in den Gemeinden St. Gallus und Maria-Königin in Tuttlingen und Dekanatskirchen-musiker für das Dekanat Tuttlingen (Baden-Württemberg).

Als Teil seiner Ausbildung in den Vereinigten Staaten betrieb Sanders auch Kompositionsstudien. In einer amerikanischen Tradition stehend zeichnet sich seine Tonsprache insbesondere durch eine zwanglose Verbindung verschiedenster Elemente aus. Rhythmische Prägnanz, melodische Eingängigkeit und harmonisch pointierte Wendungen haben ihre Wurzeln in diversen Stilrichtungen, z.B. dem Impressionismus oder dem Jazz. Mehrfach wurden seine Werke bereits ausgezeichnet.

Hier einige Beispiele für Kompositionen von Bernard Sanders im Internet:


-         Aria für Orgel https://www.youtube.com/watch?v=okRZv3q1xBQ


-         Sonata da camera für Orgel https://www.youtube.com/watch?v=qG81sIVCRro


-         Melodie für Orgel https://www.youtube.com/watch?v=OYgQDG17UM8

Adventsfeier 2014

2014 Adventsfeier Adventsfeier 2014

Am 2. Adventssonntag (07.12.2014) trafen sich die Chormitglieder mit ihren Angehörigen und den passiven Mitgliedern zur diesjährigen Adventsfeier. Diese wurde mit einer kleinen Andacht begonnen, die von Agnes und Thomas musikalisch umrahmt wurde. Neben gemeinsam gesungenen Liedern trugen Gabi, Markus uns Sarah Texte zum Thema Engel vor.

Nach dem Abendessen konnte auch schon das ein oder andere Weihnachtsgutsle probiert werden. Bei weiteren Adventsliedern und kleinen Beiträgen von Irene und Helmut konnte sich unsere Chorfamilie auf Weihnachten einstimmen.

Daunia-Gospel-Chor

Vom 27. Nov. bis 01. Dez. 2014 war der Daunia-Gospel-Chor aus unserer Partnerstadt Foggia/Italien bei uns zu Gast. Die 9 Sänger(innen) und 5 Musiker unter der Leitung von Agostino Ruscillo führten in dieser Zeit drei Konzerte in Geislingen, Göppingen (Christkönig) und Zell u.A. auf. Daneben gab es einen offiziellen Empfang beim Oberbürgermeister im Rathaus, Stadtführungen in Göppingen und Geislingen, Besichtigungen von Stadtkirche und Schloss, einen Besuch auf dem Esslinger Weihnachtsmarkt und viele gemeinsame Begegnungen mit unseren Chormitgliedern und der Männerschola, die bereits 2011 zu Gast in Foggia war. Da die Gäste in GP-Hohenstaufen untergebracht waren, war ein umfangreicher Fahrdienst und für die Verpflegung ein ebenso aufwändiges Programm notwendig. Dies gelang dank des Einsatzes vieler freiwilliger Helfer aus dem Chor hervorragend. Wir hatten den Eindruck, der uns vielfach bestätigt wurde, dass sich die Foggianer bei uns sehr wohl gefühlt haben und bestimmt gerne wiederkommen.

Notenkammer

Im Laufe der Zeit sammelten sich bei unserem Chor immer mehr Noten an, die ordentlich aufbewahrt werden müssen. Die uns zur Verfügung stehenden Schränke waren altersbedingt und kapazitätsmässig den Anforderungen nicht mehr gewachsen. Aus diesem Grund wurde nach einer besseren Lösung gesucht. Diese wurde gefunden und in die Tat umgesetzt.

Der hintere Teil der Orgelempore wurde entrümpelt und gereinigt. Fleissige Helfer aus der Vorstandschaft errichteten in Trockenbauweise eine Notenkammer mit ca. 11 m² Grundfläche. Über einen Zeitraum von mehreren Monaten wurde gesägt, gebohrt, geschraubt, tapeziert, gestrichen und Regale aufgebaut. Hier ist jetzt nicht nur Platz für eine geordnete Unterbringung der Noten in ca. 80 lfm. Regalen. Auch das gesamte Erscheinungsbild der Empore hat sich positiv verändert. Diese wirkt nun aufgeräumt, hell und freundlich.

Wir sind dankbar, dass wir bei diesem Vorhaben sowohl von der Kirchengemeinde als auch dem „Förderkreis für Kirchenmusik“ finanziell unterstützt wurden.

Totensonntag

 

Am 16. November 2014 fand in St. Maria Göppingen ein „Geistliches Konzert zum Totensonntag“ statt, in dessen Zentrum die Requiem-Vertonung des Bamberger Komponisten Karl Höller stand. Die Frauenschola des chor pro musica, die Göppinger Männerschola und Rainer Maria Rückschloß an der historischen Walcker-Orgel gestalteten dieses Konzert gemeinsam. Die Leitung hatte Kirchenmusikdirektor Thomas Gindele. Zwei Anglo-amerikanische Chorwerke bildeten den Rahmen des Konzerts, die Bearbeitung des Psalm 23 aus der Feder von Mack Wilberg und das Segenslied „The Lord bless you“ von John Rutter. Zwischen den Musikvorträgen wurden Gedichte von Rainer Maria Rilke sowie moderne Psalmübertragungen zum Thema Leben und Tod vorgetragen.

Karl Höller stammte aus einer musikalischen Familie. Sein Vater war Domorganist, ebenso der Großvater und die Tante. Nachdem er seine erste Ausbildung vom Vater erhalten hatte, studierte er in Würzburg und München. Nach einer Lehrtätigkeit an der Münchener Akademie und der Frankfurter Musikhochschule wurde er 1949 nach München zurückberufen, wo er alsbald das Amt des Direktors und dann des Präsidenten bekleidete. Neben seiner Hochschultätigkeit komponierte Höller zahlreiche Werke. Er verstarb im Jahr 1987.

Höllers Vertonung der Totenmesse, die “Missa pro defunctis” op. 14, ist ein herausragendes und stilistisch bereits unverwechselbares Werk des 24 jährigen. Es lag fast sechs Jahrzehnte unter Verschluss. Komponiert hatte er es im Gedenken an den nie verwundenen frühen Tod seiner Mutter. Im Dezember 1931 war das Stück beendet und Höllers Vater Valentin bereitete eine Aufführung vor, die jedoch durch seinen Tod vereitelt wurde. Die von Karl Höller als verhängnisvoll empfundene Verknüpfung seines Requiems mit dem Verlust seiner Eltern, trieb ihn dazu, das Stück der musikalischen Öffentlichkeit zu entziehen. Erst über fünf Jahre nach dem Tod des Komponisten, am 26. November 1992, konnte das Requiem uraufgeführt werden. Die bewegende Geschichte der Vertonung spiegelt sich in der Musik wieder, die den Text der Totenmesse sehr persönlich mit impressionistischen Klangfarben widerspiegelt.

Ein weiteres Werk von Karl Höller, das zur Aufführung kam, ist sein opus 1, die Partita über den Choral „O wie selig seid ihr doch ihr Frommen“ für Orgel. Der Variationszyklus ist noch in spätromantischer Tonsprache geschrieben, bedient sich dazu noch barocker Formen und deutet die Strophen des Chorals sehr expressiv. Der Reigen der Orgelwerke wurde ergänzt durch zwei Choralvorspiele von Johannes Brahms, der sich am Ende seines Lebens nochmals der Orgel zuwendet. Er wählte für seine Vorspiele mehrere Sterbechoräle als Vorlage aus. Es entstanden Werke, die in ihrer motivischen Anlage ganz in der Bachschen Tradition stehen, aber in harmonischer Hinsicht der Romantik verpflichtet sind.

Jubiläum

Am 1. Oktober 1989 übernahm KMD Thomas Gindele als Teil der hauptamtlichen Stelle des Kirchenmusikers der beiden Kirchengemeinden St. Maria und Christkönig auch die Leitung des „chor pro musica“. Seither sind 25 Jahre vergangen, in denen er in unermüdlichem Einsatz die Sängerinnen und Sänger gefordert und gefördert, den Gesamtklang des Chores deutlich verbessert und das kirchenmusikalische Leben der Gemeinden wesentlich geprägt hat.

Im Rahmen des Abschlusskonzertes der 19. Göppinger Orgelwoche sowie des sich anschliessenden Stehempfangs erfolgte nun eine Ehrung für dieses Stück Lebensleistung.

Die Chormitglieder haben ihm viel zu verdanken und sind froh und stolz, einen solchen Chorleiter zu haben. Wir wünschen ihm weiterhin die Kraft und Geduld, sich auch künftig in gleichem Mass für die Kirchenmusik und unseren Chor einzusetzen.

Sommerfest 2014

Unser traditionelles Sommerfest zum Beginn der Ferien mussten wir in diesem Jahr aus Platz- bzw. Termingründen in den Vorhof der Marienkirche verlegen. Was zunächst nur als Ausweichlokalität gedacht war, wurde jedoch zum Glücksfall. Denn dieser Ort mit idyllischem Flair entwickelte bei sommerlichen Abendtemperaturen eine heimelige Atmosphäre. Umrahmt von Kirche, Kirchmauern und den grossen schmiedeeisernen Toren bot sich der Platz geradezu an, von fleissigen Händen mit Bänken und Tischen bestückt und liebevoll dekoriert zu werden, so dass die unerwartet vielen Besucher eine tolle Kulisse für einen gemütlichen Saisonausklang vorfanden. Vervollständigt wurde der Rahmen durch ein reichhaltiges Buffet mit Salaten, mit denen die Grillwürste bestens ergänzt wurden. Den kulinarischen Abschluss bildeten die vielen mitgebrachten köstlichen Desserts und Kuchen.

Natürlich kam in dieser lauen Sommernacht auch der gemeinsame Gesang nicht zu kurz und auf dem Platz mit der gehissten Chorfahne, der mit zunehmender Dämmerung an Charme gewann, konnten viele schöne Gespräche geführt und gute Laune verbreitende Geselligkeit bis nach Mitternacht gepflegt werden.

Fronleichnam

Am 19. Juni 2014 feierten wir Fronleichnam. Der Festgottesdienst der Seelsorgeeinheit fand unter Mitwirkung des Chores in der Christkönigskirche statt. Die anschliessende Prozession führte bei herrlichem Sommerwetter zur Albert-Schweitzer-Schule und zum feierlichen Schlusssegen nach St. Maria. Zum Abschluss gab es dann im Gemeindehaus ein gemeinsames Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen.

In diesem Jahr durften wieder die Chormitglieder mit ihren Backkünsten aufwarten und konnten mit einer beeindruckenden Kuchenauswahl und -qualität die Gäste erfreuen. Für diejenigen, die sich noch an die Zeiten unserer Teilnahme am Göppinger Stadtfest erinnern, war dies keine Überraschung.

 

So bewies der Chor, dass er nicht nur gut singen und backen kann, sondern sich auch sonst ganz gut sehen lassen kann.

Ausflug 2014

Bei schönstem Wetter fuhren ca. 30 Sängerinnen und Sänger, sowie tlw. Angehörige mit dem Reisebus um 7 Uhr in der Frühe ab Christkönig nach Heidelberg. Mit einer kleinen Pause einschl. Einladung zum Sekt seitens des Busunternehmens wurden alle gut gelaunt in Heidelberg zu einer aufschlussreichen geschichts- u. architekturträchtigen Stadtführung in Empfang genommen. Bis zur Schiffsrundfahrt um 14 Uhr auf dem Neckar hatten alle genügend Zeit, die romantische Stadt bei einem Bummel oder beim Lunch auf einem der schönen Plätze in sich aufzunehmen .Einen traumhaften und ausgiebigen Rundblick vom Schiff aus hatte man auf die herrschaftlichen Villen vergangener Jahrhunderte und auf das wunderschön gelegene Heidelberger Schloss.

Wir fuhren weiter mit dem Bus nach Schwetzingen ins Hotel und machten uns nach dem Abendessen in der Abendrobe auf den Weg ins Schwetzinger Schloss. Das Highlight des Tages war das anstehende Oratorium für Soli, Chor u. Orchester im Rokokotheater des Schwetzinger Schlosses von CPE Bach, „Die Israeliten in der Wüste“ und die Kantate von JS Bach „Lobet Gott in seinen Reichen“ (Himmelfahrtsoratorium). Mit einer erläuternden Einführung sowie kleinen musikalischen Kostproben konnte man sich erwartungsvoll einstimmen.

Der nächste Morgen begann mit einem Geburtstagsständchen zu Ursula´s 50. Geburtstag. Wir fuhren nach dem Frühstück nach Speyer, um den größten Kirchenbau der Hochromanik , den Dom zu Speyer ( 1024-1120 ) zu besichtigen. Ursula durfte während des Gottesdienstes dem Organisten über die Schulter schauen und war hocherfreut über dieses einmalige Erlebnis.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit baugeschichtlichen Erläuterungen und Bravour machte unser jüngster Tenor Markus Zimpel (Student der Kunstgeschichte) eine Architekturführung im und um den Dom herum.

Nach einem anschließenden ausgiebigen Mittagsmahl im „Brauhaus zum Ritter“ in Schwetzingen konnten wir uns nochmals einer Führung im Schwetzinger Schloss hingeben. Es blieb noch Zeit für einen längeren Spaziergang durch den barocken Schlossgarten, der keine Wünsche offen ließ.

Für unsere Lieben zu Hause konnten wir auf der Heimfahrt auf einem Biohof noch leckeren Spargel und himmlische Erdbeeren einkaufen. Ganz herzlichen Dank an Anja Bischoff, die diese Reise im Wesentlichen organisiert hatte. (Gabriele Mayer-Haller)

Ostern 2014

Am Ostersonntag wurde während des feierlichen Festgottesdienstes in der Christkönigskirche die „Schwabenkindermesse“ für Soli, Chor und Orchester von Enjott Schneider (*1950) gesungen. Die Besucher der Messe konnten eine beeindruckende Aufführung mit den Gesangssolisten Alexander Efanov (Tenor) und seiner Ehefrau (Sopran) – beide ständige Mitglieder des Opernchores an der Staatsoper Stuttgart – einem Orchester und Rainer Maria Rückschloß an der Orgel erleben.

Für die gelungene Darbietung spendeten die Zuhörer am Ende reichlich Applaus und bekundeten in vielen Gesprächen ihre Anerkennung für die erbrachte Leistung mit einer aussergewöhnlichen Messe, die auf Grund ihrer vielen unterschiedlichen Stimmungen und dem bekannten Hintergrund sehr berührend war.

 

Nachruf – Adolf Bess

Wir trauern um unseren ehemaligen und langjährigen Chorvorstand Adolf Bess, der am 2. März 2014 im Alter von 71 Jahren verstorben ist.

17 Jahre lenkte er die organisatorischen Geschicke unseres Chores mit viel Leidenschaft und Hingabe. Ein besonderes Anliegen war ihm die Pflege der Chorgemeinschaft, die nicht selten im Hause Bess zu Gast war. Legendär sind in diesem Zusammenhang die Faschingsfeiern, Sommerfeste und Weihnachtsfeiern, die er organisierte. Unvergessen bleiben auch die Chorreisen, die er akribisch vorbereitete und begleitete.

Ebenso hat er die Interessen des Chores nach außen vertreten, war Mitglied im Arbeitskreis Kultur der Stadt Göppingen sowie im Vorstand des Freundeskreises für Kirchenmusik der Gemeinden St. Maria und Christkönig.

Seine großen Verdienste um den chor pro musica werden uns in dankbarer Erinnerung bleiben.

Unser tiefes Mitgefühl und unsere Anteilnahme gehören seiner Frau Traudlinde und den Kindern Martin und Michael mit Familien.


„Selig sind die Toten, die im Herrn sterben, von jetzt an; ja, spricht der Geist, sie sollen ausruhen von ihren Mühen; denn ihre Werke begleiten sie.“ Offb 14.13


In dankbarem Gedenken

Kirchenmusikdirektor Thomas Gindele, musikalischer Leiter und Gabriele Mayer-Haller, Chorvorständin sowie der gesamte Chorvorstand und die Chormitglieder

Hauptversammlung 2014

Im Rahmen der Hauptversammlung am 25.01.2014 wurde unser Mitglied Werner Ziegler für 55 Jahre als aktiver Sänger geehrt. Dafür wurden ihm Ehrenbriefe des Cäcilienverbandes und des Bischofs von Rottenburg durch die 1. Vorsitzende Gabriele Mayer-Haller (vrnl) und deren Stellvertreterin Anja Bischoff überreicht.

 

 

"Schwabenkindermesse"

Ostern 2014

 

 

 

In diesem Jahr wird die Christkönigskirche in Göppingen 50 Jahre alt.

Der „chor pro musica“, hat von Anfang an in der Kirche gesungen und den liturgischen Dienst mit übernommen. Aus Anlass dieses besonderen Jubiläums werden zwei zeitgenössische Werke in den zentralen Gottesdiensten an Ostern und Weihnachten aufgeführt. Für den Ostergottesdienst wurde von Enjott Schneider, einem der bekanntesten Filmkomponisten unserer Zeit (Schlafes Bruder, u.v.a.), die „Schwabenkinder-Messe“ für Soli, Chor und Orchester ausgewählt. Das interessante Werk wurde vom Komponisten aus der Musik zum Film „Schwabenkinder“ zusammengestellt. Dabei hat er auch Themen-Anleihen aus Gounods bekannter „Cäcilien-Messe“ gemacht. Dadurch ist eine sehr farbige Messvertonung ent- standen, die ihre romantischen Wurzeln nicht verleugnet und sehr sanglich geschrieben ist.

Weihnachten 2013

Nachdem wir unser Konzert erfolgreich hinter uns gebracht haben und für die gelungene Aufführung viel Lob und Anerkennung erhielten, geht es ohne Pause gleich weiter. Inzwischen haben wir mit den Vorbereitungen für das Weihnachtsfest begonnen. Neben mehrstimmigen Sätzen traditioneller Weihnachtslieder kommt - dem Hochfest entsprechend - eine Orchester- messe zur Aufführung. In diesem Jahr studieren wir die 4-stimmige "Missa Festiva" von Hubert Zaindl, einem zeitgenössischen Komponisten aus Bayern, ein.

Adventsfeier am 08.12.2013

Am 1. Adventssonntag fand unsere diesjährige Adventsfeier im Ge- meindehaus St. Maria statt. Nachem wir vorab in der Kirche von den Kinderchören unter der Leitung von Kathrin Köble und der Männerschola Göppingen mit adventlichen Weisen in die Vorweihnachtszeit eingeführt wurden, fanden sich aktive Sänger(innen), passive Mitglieder und Förderer unseres Chores zu einer besinnlichen Feier bei allerlei Leckereien ein. Natürlich kam auch hier der Gesang nicht zu kurz und neben bekannten Adventsliedern wagte sich auch schon das ein oder andere Weihnachtslied hervor.

Chorwochenende Oktober 2013

Zur Vorbereitung auf das Konzert im November zog sich der Chor vom 19.-20. Oktober zusammen mit seinen Projektsäng- er(inne)n und den Mit- gliedern der Männer- schola zu einem Probenwochenende nach Stgt.-Hohenheim zurück. Auf dem Programm stand zwei Tage lang neben Stimmbildung die intensive Arbeit an den aufzuführenden Werken. Dass wir dazu im Christkönigsheim mit seinen verschiedenen Raumangeboten gut aufgehoben waren zeigte sich auch noch in dem reichhaltigen und guten Verpflegungsangebot des Hauses. Die von allen gelobte Küche wurde dabei jeder Geschmacksrichtung gerecht.

Nach vollbrachtem Tageswerk fand der Abend bei manch gutem Tropfen und weltlichem Liedgut bei bester Stimmung einen gemütlichen Ausklang. Mit der dabei erzielten Pflege der Gemeinschaft wurde unser Probenerfolg zusätzlich belohnt. So konnten wir mit dem guten Gefühl, gut für das Konzert vorbereitet zu sein, am späten Sonntagnachmittag die Heimreise antreten.

Konzertvorbereitung

Am 11. September haben wir mit den Proben für unser Herbstkonzert begonnen, das in diesem Jahr am 10. November als Gedenk-Konzert "75 Jahre Reichspogromnacht" gestaltet wird. Dem Anlass entsprechend wurde das Programm zusammengestellt, in dessen Mittelpunkt das selten zu hörende Requiem von Anton Bruckner steht.

Wir freuen uns, dass viele ProjektsängerInnen den Weg zu uns gefunden haben, um bei diesem Konzert mitzusingen. In getrennten Einzelproben haben wir uns inzwischen gut mit dem Notenmaterial vertraut gemacht. Eine intensive Vertiefung und konzentrierte Probenarbeit mit nachhaltigem Effekt werden wir am kommenden Wochenende erleben, wenn wir uns für zwei Tage in die Akademie nach Hohenheim zurückziehen, um abseits des Alltags und ohne die Lasten des normalen Arbeitstages konzentriert an den "Feinschliff" gehen zu können. So kann das Konzert nicht nur für uns selbst zu einem besonderen Erlebnis sondern auch für die Zuhörer zu einem hoffentlich unvergesslichen Hörgenuss werden.

Sommerfest am 25.07.2013

Wie in jedem Jahr fand zum Abschluss des ersten Halbjahres und zum Start in die Sommerferien unser Sommerfest statt. Dazu trafen wir uns am ersten Ferientag im DJK-Heim. Bei kühlen Getränken und Leck- eres vom Grill konnten aktive und passive Mitglieder, Förderer und Freunde des Chores gemeinsam ein paar schöne Stunden verbringen. Eingeladen waren alle und viele kamen. Wir freuen uns sowohl über die rege Teilnahme als auch die zahlreichen Salat-, Kuchen- und Dessertspenden. Allen Spendern sei nochmals herzlich gedankt. Dass an diesem Abend auch der Gesang nicht zu kurz kam, ist eigentlich selbstverständlich - dass sich aber auch noch etliche zum gemeinsamen Fussballspiel entschlossen, ist schon eine Erwähnung wert.

Verabschiedung am 14.07.2013

Im Rahmen des Sonntagsgottesdienstes wurden in der voll besetzen Marienkirche Pfarrer Jürgen Sauter und die zur Pastoralreferentin ausgebildete Ulrike Weihrauch vom Dekan offiziell verabschiedet. Der feierliche Gottesdienst wurde vom Chor musikalisch gestaltet. Pfarrer Sauter, der in seiner 5-jährigen Amtszeit in Göppingen die Leistungen des Chores und seiner Mitglieder sehr zu schätzen wusste, wechselt in die Seelsorgeeinheit "Heimat Bischof Sproll" nach Oberschwaben. Bei der sich anschliessenden Begegnung im Gemeindehaus hatten alle nochmals Gelegenheit, sich persönlich von ihrem beliebten Seelsorger zu verabschieden. Im Namen des Chores bedankte sich unsere 1. Vorsitzende, Gabriele Mayer-Haller, für die angenehme Zusammenarbeit und überreichte dem bekennenden Eisenbahnfan einen Güterwaggon mit dem Logo des Chores.

Dekanatskirchenmusiktag am 13.07.2013

In diesem Jahr fand wieder ein Kirchenmusiktag für die Chöre des Dekanates Göppingen statt. Dazu trafen wir uns mit den Kirchenchören aus Ebersbach, Faurndau, Ottenbach, Rechberghausen, Salach, Uhingen und Wäschen-beuren in der kath. Kirche St. Margaretha in Salach, das in diesem Jahr unser Gastgeber war. Unter der Regie unseres Chorleiters KMD Thomas Gindele, der gleichzeitig als Dekanatskirchenmusiker der Initiator, Verantwortliche, Organisator und musikalische Leiter war, wurden die in den vorausgegangenen Wochen von jedem Chor einzeln einstudierten Werke gemeinsam geprobt. Erfreulicherweise übernahmen auch diesmal wieder Chorleiter(innen) anderer Chöre für einzelne Stücke das Dirigat, so dass man unterschiedliche Dirigier- und Interpretationsweisen erleben durfte. Nach der 2-stündigen Probe hatten sich alle Sänger(innen) eine Pause mit Erfrischungen verdient, in der man sich über Chorgrenzen hinweg austauschen konnte. Höhepunkt des Tages war sicherlich der vom Dekanatspräses für Kirchenmusik, Pfarrer Stefan Schacher geleitete Gottesdienst, in dem dann alle Werke, darunter viele Lieder aus dem im Advent erscheinenden neuen Gotteslob, zur eigenen und der Freude vieler Gottesdienstbesucher gesungen wurden. Sowohl deren Applaus am Ende der Messfeier als auch die lobenden und dankenden Worte von Pfarrer Schacher sollen uns weiterhin Ansporn zu unserem Singen und guten Leistungen sein.

Wanderung am 16. Juni 2013

Wir suchten uns den heissesten Tag des Jahres aus, um zur Chorwan-derung aufzubrechen, die zuerst auch ganz harmlos anfing: Wir starteten am Parkplatz Untere Roggen-mühle. Dann ging's gemütlich am Mordloch vorbei und noch ein Stückchen steil bergauf, um dann mit einer schönen Aussicht ins Tal belohnt zu werden. Irene, unsere kompetente Wanderführerin, schaffte es sogar, mit uns einen Rekord einzustellen: So schnell war sie noch nie in Steinenkirch, so dass wir noch eine Kirche besichtigen konnten, um nicht zu früh im Rössle anzukommen.

Hier erwarteten uns leckere Wildgerichte und Kuchen. So gestärkt begaben wir uns dann auf den Rückweg. Nach ein paar Kilometern noch mal ein kurzer Einkehrschwung in eine Albvereinshütte zu Kaffee und Kuchen und wem’s zuviel wurde auch zu einem Schnaps.

Danach ging's steil Berg ab: Durch den vielen Regen wurde der ansonsten kleine Bach zu einem fast unüberwindbaren Hindernis, das wir nur mit vereinten Kräften überwinden konnten. Aber, gemeinsam sind wir stark, auch wenn dabei mancher nasse Füsse bekam. (Anja Bischoff)

Fronleichnam am 30.05.2013

Am Fronleichnamsfest fand der Gottesdienst unter Mitwirkung des Chores in der Christkönigskirche statt. Bei sonnigem Wetter führte die Prozession nach St. Maria. Nach dem Abschluss gab es im Gemeindehaus ein gemeinsames Mittagessen und eine Begegnung bei Kaffee und Kuchen. Dabei wurden die "legendären" Kuchen und Torten der Chormitglieder angeboten, die bis zur letztmaligen Teilnahme des Chores am Göppinger Stadtfest im Jahr 2003 beliebt und begehrt waren. Der Kuchenverkauf lief wie geschmiert. Der Anblick der Theke war so genial wie der Genuss der Kuchen.

An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an alle Bäcker/innen bzw. Konditor(inn)en, sowie an die Floristinnen, welche durch die Tischdekoration den Frühling nach drinnen holten und an alle Helfer, die in irgendeiner Form mitgeholfen haben. (Gabriele Mayer-Haller)

Frauenchor an Pfingsten 19./20.05.2013

An beiden Pfingstfeiertagen wurden die Gottesdienste vom "Frauenchor" gestaltet. Zusätzlich zu der gemeinsamen Arbeit im gemischten Chor hatten die Frauen einige hörenswerte Werke erarbeitet. So wurde eine Messe in A-Dur für zwei Frauenstimmen und Orgel von Christopher Tambling einstudiert. Ausserdem wurde "The Lord bless you and keep you" von John Rutter, "Singet dem Herrn" von Robert Jones und "Atme in uns, Heiliger Geist" von Reimund Hess gesungen. Die Gottesdienste fanden am Pfingstsonntag in der Christkönigskirche und mit gleichem Programm am Pfingstmontag in St. Maria statt und fanden guten Anklang bei den Zuhörer(inne)n, die sich jeweils am Ende mit Applaus bedankten.

Erlebnis "Ostern" 2013

Nach umfangreichen und intensiven Proben hatten sich die Sänger(innen) auf die Karwoche und Ostern gut vorbereitet. Das Ergebnis dieses mit viel Freude verbundenen Schaffens konnte sich hören lassen. Dazu gab es gleich mehrere Möglichkeiten. Den Anfang machte am Abend des Gründonnerstag in St. Maria die Männer-Schola.

Die Karfreitagsliturgie wurde - ebenfalls in St. Maria - von einem 10-köpfigen Ensemble des Chores u.a. mit einer Passion von Winfried Nowak für 3-stimmigen gemischten Chor und Solisten gestaltet. Ferner waren mehrere Chorsätze alter und neuer Meister zu hören.

Zum Höhepunkt des Ostefestes sang der Chor - verstärkt durch die Männer-Schola und etliche Projektsänger(innen) beim Festgottesdienst am Ostersonntag in der bis auf den letzten Platz besetzten Christkönigskirche die Missa brevis mit Orchester, in C-Dur, KV 259 - auch als "Orgelsolomesse" bekannt, von W.A.Mozart.

Den Abschluss des musikalischen Osterfestes gestaltete wieder die Männer-Schola in St. Maria mit einer Vesper - dem feierlichen Abendgesang mit Psalmen.

Der Chor stellte damit einmal mehr sein Können, seine Vielseitigkeit und musikalischen Ansprüche unter Beweis. Unzählige positive Bekundungen von Besucher(inne)n sprachen uns Lob und Anerkennung für unsere Arbeit aus. Dies soll uns Verpflichtung und Ansporn auch für die Zukunft sein.

"chor pro musica" unter neuer Führung

Anfang Februar 2013 fand die jährliche Hauptversammlung statt. Dabei standen wieder Neuwahlen der gesamten Vorstandschaft an, die im regelmässigen Turnus von vier Jahren neu bestimmt wird. Nachdem sich einige Mitglieder der Führung nicht mehr der Wahl stellten, ergaben sich einige Veränderungen. Wer ab jetzt für welche Aufgabe zuständig ist, finden Sie hier.

Erfolgreiche Weihnachtsmesse 2012

Nach der gelungenen und mit viel positiver Resonanz von den Besuchern des Weihnachtsgottesdienstes aufgenommenen Aufführung der "Missa festiva" von John Leavitt geht es schon wieder weiter im Programm.

 

Unmittelbar nach Ende der Weihnachtsferien haben wir am 10. Januar erfolgreich mit den Proben für unser Mitsing-Projekt an Ostern begonnen. Besonders freuen wir uns, dass unserer Aktion so gut angenommen wurde und heissen die vielen neuen Sängerinnen und Sänger ganz herzlich willkommen. In den bisherigen Proben konnte man bereits feststellen, wie viel Spass es macht, gemeinsam nicht nur "einfach ein Lied", sondern ein Werk einzustudieren und an einer niveauvollen Wiedergabe zu arbeiten und mitzuwirken.

Proben:

donnerstags 20-21:45 h